Omi Rosienchen 🌈
Steckbrief
Geboren: 5. November 2007
Todestag: 11. November 2023
Bei uns seit: Februar 2021
Geschlecht: weiblich
11. November 2023: Deine Seele, leicht und leise, machte sich auf die Reise...
Leider hat sich unser Rosienchen auf die Reise über die Regenbogenbrücke gemacht. Wir sind unglaublich traurig, dass unsere Älteste, unsere Kindergärtnerin der Kälberkrabbelgruppe und für unsere Anett eine gute Freundin, nun nicht mehr über die grünen Wiesen des Erzgebirges wandern kann. Auch wenn die Zeit, in der wir Rosienchen mit Hilfe unserer MUHrielle-Tierpaten – und ganz besonders Anett als ihrem Schutzpatron – ein Leben in Freiheit ermöglichen konnten, viel zu kurz war, sind wir unendlich dankbar für diese gemeinsame Zeit! Denn nur wenige Kühe aus einer Milchviehanlage haben das Glück bei uns in Rente gehen zu können. Rosienchen musste nun – kurz nach ihrem 16. Geburtstag – aufgrund von Altersschwäche (sie wollte und konnte in den letzten beiden Tagen nicht mehr selbstständig aufstehen) am Nachmittag des 11. November 2023 ihre letzte Reise antreten. Rosienchen, wir hoffen du springst nun auf den Wolken umher und bist mit deiner Mama wieder vereint. Abschließend möchten wir Anett, die Rosienchens Mama Rosi vor vielen Jahren versprach, auf ihr kleines Mädchen aufzupassen, noch ein riesen Dankeschön aussprechen! Anett hat ihr Versprechen mehr als eingehalten und hat ihr Rosienchen bis zum letzten Atemzug begleitet. Dankeschön! Auch Rosienchen hat für immer einen festen Platz in den Herzen der MUHrielle-Familie!
Rosienchen – liebevoll Omi Rosienchen genannt – wurde am 5. November 2007 geboren. Nach einem Leben als Milchkuh und 9 Kälbchen bekam sie nun den Stempel "bringt keinen Nutzen mehr". Anett P., welche Rosienchen seit 13 Jahren als angestellte Landwirtin betreute und sie fast jeden Morgen begrüßte, war sie sehr ans Herz gewachsen. Sie hat alles gegeben, damit Rosienchen, trotz der schweren Zeiten, bei MUHrielle einziehen kann. Rosienchen hat viele Jahre für den Menschen gearbeitet, jetzt wollten wir etwas für sie tun! Unser besonderer Dank gilt Melli Reiche und dem Tierschutz Oberlausitz / Dreiländereck, welcher einen Teil der Kosten für Freikauf und Transport übernahm, sowie Stefan Göll, welcher für den Großteil dieser Kosten mit seinem Vortrag & Spendenaktion "Tierrechtsaktivismus während einer Pandemie" Spenden bei seinen Unterstützern einwarb. Nicht zuletzt möchten wir auch Uwe Wilm und allen anderen Spendern für die großzügige Unterstützung danken! Letztlich übernahm Melli Reiche und der Tierschutz Oberlausitz / Dreiländereck, gemeinsam mit Anett Präsang, die Patenschaft für Omi Rosienchen.
